
Lukaswerkstatt

Die Lukaswerkstatt bietet 265 Menschen mit geistiger, körperlicher und seelischer Behinderung die notwendige heilpädagogische Betreuung, sozialpädagogische Beratung, berufliche Bildung und interessante berufliche Tätigkeiten. Möglich wird dies nur durch die Aufträge aus Industrie und Gewerbe sowie aus dem öffentlichen und privaten Bereich. Auftraggeber wissen die Lukaswerkstatt als wirtschaftlich leistungsfähigen, kompetenten und zuverlässigen Kooperationspartner zu schätzen.
Abgänger der Förderschulen in Zwickau, Hirschfeld und Chemnitz werden durch berufliche Bildung in der Lukaswerkstatt weiter gefördert. Geistig, körperlich oder seelisch behinderte Menschen und Menschen mit Mehrfachbehinderung, gehörlose, hörseh- und sehr schwer körperlich behinderte Menschen finden hier ihre berufliche Entwicklung und Tagesbetreuung. Im November 1996 wurde die neu gebaute „Lukaswerkstatt“ eröffnet und in der Mitte des Jahres 2005 kam die Außenstelle der Einrichtung in Niederplanitz dazu. Derzeit werden Erweiterungsplanungen für 60 Betreuungs- und Arbeitsplätze und eine neue Förderstätte mit 18 Plätzen vorgenommen. In der Lukaswerkstatt arbeiten behinderte Menschen in ihren Interessen und Neigungen entsprechenden Tätigkeiten. 11 Arbeitsbereiche bieten eine vielfältige berufliche und persönliche Entwicklung:
- Lohnarbeit,
- Metallbearbeitung,
- Korbmacherei,
- Keramikwerkstatt,
- Büroservice/Mediengestaltung,
- Landschaftspflege,
- Gärtnerei,
- Näherei,
- Kellertheater,
- Hauswirtschaft und
- Außenarbeitsgruppen.
Zur Geschichte
Die Lukaswerkstatt ist ein wichtiger Lebensort für behinderte Menschen. Die Einrichtung ging aus der 1973 gegründeten Förderwerkstatt für schwer mehrfachbehinderte Kinder hervor und ist seit 1990 anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM). 1996 konnte das neu errichtete Gebäude in Zwickau-Planitz - am Fuße der Alexanderhöhe - bezogen werden.

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